Vergleichswertverfahren – Immobilien Wiki

Das Vergleichswertverfahren ist ein Verfahren zur Bestimmung des Verkehrswertes einer Immobilie. Dieser beschreibt wiederum den aktuellen Marktwert dieser Immobilie. Bei dem Vergleichswertverfahren wird das Grundstück mit einem anderen, vergleichbaren verglichen. Dabei kommt es nicht nur auf die Größe des Grundstückes an, sondern auch auf die Bodenbeschaffenheit, die Lage und die Nutzungseigenschaften. Wurde so ein Grundstück in einem gewissen Zeitrahmen verkauft, dann bestimmt es den Wert des Grundstückes, welches aktuell verkauft werden soll.

In der Praxis gibt es jedoch selten zwei Grundstücke, die sich in ihren Nutzungseigenschaften, ihrer Lage und ihrer Beschaffenheit so sehr ähneln, dass dieses Verfahren exakt so durchgeführt werden kann. Oft wird das indirekte Vergleichswertverfahren verwendet. Dabei wird ein sehr ähnliches Grundstück als Ausgangswert genommen. Bestimmte Merkmale eines Grundstückes führen dazu, dass es entweder mehr oder weniger Wert ist, als das Vergleichsgrundstück. Eine gute Ausrichtung nach den Himmelrichtungen sorgt beispielsweise dafür, dass das Grundstück mehr Wert ist. Eine geringe Tragfähigkeit des Bodens führt hingegen zu einer Verringerung des Verkehrswertes.

Autor: Michael Stolterfoht

Michael Stolterfoht ist seit 1988 Vermögensberater bei der DVAG. In der Zeit hat er viele Finanzierungen für den Hausbau und Hauskauf begleitet. Profitieren Sie von seiner Erfahrung und der nachhaltigen Baufinanzierungsplanung, damit Ihr Traum nicht nur erfüllt wird, sondern auch lange gelebt werden kann. Rufen Sie jetzt an und lassen sich kostenlos beraten: 033056 71777

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