Veränderungssperre – Immobilien Wiki

Die Veränderungssperre ist in §§ 14 bis 18 des Baugesetzbuches geregelt. Demnach dürfen in einem bestimmten Gebiet keinen Veränderungen vorgenommen werden, wenn an dieser Stelle von der staatlichen Seite aus bestimmte Vorhaben umgesetzt werden sollen. Das heißt also es werden für das betreffende Gebiet keine Bauanträge, die von privater Seite eingereicht werden, bewilligt. Die Veränderungssperre ist ein Instrument, welches in der Bauleitplanung angewendet wird. Dadurch soll während des Zeitraums der Erstellung eines Bauplanes, dass betreffende Gebiet vor der Errichtung neuer Bauvorhaben, die den Vorhaben des Bauplannes entgegen stehen würden, geschützt werden.

Eine Veränderungssperre ist allerdings nicht wirksam, wenn der Gemeinde nur Zeit für die Planung eines Konzeptes gegeben werden soll, ein Minimum an bereits erfolgter Planung muss vorhanden sein. Durch die Veränderungssperre sollen auch zulässige Bauveränderungen im Innenbereich verhindert werden. Die Veränderungssperre wird von der, für Sie zuständigen, Behörde verhängt.

Autor: Michael Stolterfoht

Michael Stolterfoht ist seit 1988 Vermögensberater bei der DVAG. In der Zeit hat er viele Finanzierungen für den Hausbau und Hauskauf begleitet. Profitieren Sie von seiner Erfahrung und der nachhaltigen Baufinanzierungsplanung, damit Ihr Traum nicht nur erfüllt wird, sondern auch lange gelebt werden kann. Rufen Sie jetzt an und lassen sich kostenlos beraten: 033056 71777

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