Unbedenklichkeitsbescheinigung – Immobilien Wiki

Beim Erwerb einer Immobilie ist dem Grundbuchamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen, in der vom Finanzamt bestätigt wird, dass die Grunderwerbsteuer bezahlt ist. Des Weiteren ist die diese Bescheinigung ein Nachweis dafür, dass der Eigentumsübertragung keine steuerlichen Bedenken entgegenstehen.

Die Zahlung der Grundsteuer ist keine Voraussetzung für die Eigentumsüberschreibung, trotzdem sind die Grundbuchämter laut § 22Gr ESTG dazu verpflichtet, ohne Vorlage der Unbedenklichkeitsbescheinigung keine Eintragung ins Grundbuch vorzunehmen. Ohne Vorlage also keine Eintragung ins Grundbuch. Das bedeutet, ohne Zahlung der Grunderwerbsteuer ist keine Grundbucheintragung möglich. Auf diese Weise stellen die Grundbuchämter sicher, dass dem Staat keine Steuern entgehen.

Aber nicht immer ist beim Erwerb einer Immobilie eine Unbedenklichkeitserklärung bzw. Unbedenklichkeitsbescheinigung nötig. Findet der Immobilienkauf innerhalb der Familie statt, handelt es sich um eine Eigentumsübertragung, bei der keine Grunderwerbsteuer fällig wird. Unbedenklichkeitserklärungen sind auch in anderen Bereichen nötig. Zum Beispiel in verschiedenen gewerblichen Bereichen bei der Beantragung von Konzessionen.

Autor: Michael Stolterfoht

Michael Stolterfoht ist seit 1988 Vermögensberater bei der DVAG. In der Zeit hat er viele Finanzierungen für den Hausbau und Hauskauf begleitet. Profitieren Sie von seiner Erfahrung und der nachhaltigen Baufinanzierungsplanung, damit Ihr Traum nicht nur erfüllt wird, sondern auch lange gelebt werden kann. Rufen Sie jetzt an und lassen sich kostenlos beraten: 033056 71777

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