Sollzinssatz – Immobilien Wiki

Der Sollzinssatz wird auch häufig als Nominalzins bezeichnet, das ist der Zinssatz, der für die Kosten bei einem Kredit verantwortlich ist. In den meisten Fällen wird er dabei als Prozentwert angegeben und bezieht sich auf ein ganzes Jahr.
Vor Abschluss eines Kredites, zum Beispiel beim Immobilienkauf, ist es äußerst wichtig den Sollzinssatz zu erfahren, da dieser genaue Auskunft darüber gibt, wie viel die jeweilige Bank an Kosten für die Kreditvergabe verlangt. Bei einer Kreditsumme von 100.000 Euro und einem Sollzinssatz von 5 Prozent, wären das pro Jahr 5.000 Euro an Zinskosten. Durch eine regelmäßige Tilgung verringert sich im Laufe der Zeit die Zinszahlung.
Beim Sollzins handelt es sich um einen festen oder auch veränderlichen Zinssatz. Wird bei einem Kreditvertrag ein fester Zins vereinbart, bleibt dieser über die gesamte Laufzeit gleich. Bei einem veränderlichen (auch variablen genannt), kann sich dieser während der Laufzeit nach oben oder unten verändern. Bei Kreditverträgen mit langer Laufzeit, wird häufig ein variabler Zinssatz vereinbart, der nach etwa 10 Jahren der aktuellen Situation angepasst wird.

Autor: Michael Stolterfoht

Michael Stolterfoht ist seit 1988 Vermögensberater bei der DVAG. In der Zeit hat er viele Finanzierungen für den Hausbau und Hauskauf begleitet. Profitieren Sie von seiner Erfahrung und der nachhaltigen Baufinanzierungsplanung, damit Ihr Traum nicht nur erfüllt wird, sondern auch lange gelebt werden kann. Rufen Sie jetzt an und lassen sich kostenlos beraten: 033056 71777

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