Hausgeld – Immobilien Wiki

Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung fallen laufende Kosten für den Bereich an, der von den Eigentümern gemeinschaftlich genutzt wird. Dazu zählen die Kosten für den Verwalter, die Betriebskosten für das Gemeinschaftseigentum, die Gebäudeversicherung und auch die Hausmeisterkosten, wenn dieser sich um den Garten und die Außenanlagen kümmert. Das Hausgeld deckt die laufenden Kosten der Gemeinschaftsnutzfläche ab, während die Instandhaltungsrücklagen die seltener auftretenden Reparaturen abdecken sollen. Nach einem Verteilerschlüssel, der bei einer Eigentümerversammlung festgesetzt wird, werden die Beiträge monatlich im Voraus entrichtet.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Eigentumswohnung zu kaufen, der sollte sich unbedingt die Wirtschaftspläne der vergangenen Jahre vorlegen lassen und sich auch über die Höhe des Hausgeldes eingehend informieren. Aus der Dokumentation kann hervorgehen, ob in naher Zukunft eine oder gar mehrere größere Reparaturen anstehen. Ist zudem das Hausgeld relativ niedrig angesetzt, besteht die Gefahr, dass die Rücklagen für eine umfangreiche Sanierung nicht ausreichen. Somit können die Kosten für die dringend erforderlichen Instandsetzungsarbeiten als Sonderumlagen den eigenen Finanzplan ins Wanken geraten lassen.

Autor: Michael Stolterfoht

Michael Stolterfoht ist seit 1988 Vermögensberater bei der DVAG. In der Zeit hat er viele Finanzierungen für den Hausbau und Hauskauf begleitet. Profitieren Sie von seiner Erfahrung und der nachhaltigen Baufinanzierungsplanung, damit Ihr Traum nicht nur erfüllt wird, sondern auch lange gelebt werden kann. Rufen Sie jetzt an und lassen sich kostenlos beraten: 033056 71777

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.