Erschließung – Immobilien Wiki

Bevor ein Grundstück bebaut werden darf, muss die Erschließung oder auch Aufschließung erfolgen. Man unterscheidet hierbei zwischen der technischen Erschließung und der Verkehrserschließung. Die technische Erschließung umfasst alle notwendigen baulichen Maßnahmen, die durchgeführt werden müssen, um die Ver- und Entsorgung zu sichern. Sie beinhaltet also die Energieversorgung (Strom, Gas, Fernwärme), sowie den Anschluss an die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung (Kanalisation, Siel). Auch der Anschluss an das örtliche Telefonnetz kann Bestandteil der Erschließung sein.

 

Die Verkehrserschließung oder wegemäßige Erschließung, auch als Herstellung der Belegenheit bezeichnet, beinhaltet die Herstellung einer befahrbaren Zuwegung, die neben dem privaten Verkehr auch den Ansprüchen von Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen genügen muss.

 

Da die Erschließung eines Grundstücks einen hohen Kostenfaktor darstellt und die fehlende Erschließung sogar ein Bauverbot bedingen kann, sollte man sich vor dem Grundstückskauf unbedingt eingehend informieren. Ist das Grundstück vollständig erschlossen? Wer trägt anfallende oder bereits entstandene Kosten? Auch ist zu beachten, dass durch uneinheitliche Bauvorschriften in den einzelnen Bundesländern mit unterschiedlichen Anforderungen an eine Erschließung zu rechnen ist. Auskunft über Vorschriften und planungsrechtliche Anforderungen geben hier die Länderbauordnungen.

Autor: Michael Stolterfoht

Michael Stolterfoht ist seit 1988 Vermögensberater bei der DVAG. In der Zeit hat er viele Finanzierungen für den Hausbau und Hauskauf begleitet. Profitieren Sie von seiner Erfahrung und der nachhaltigen Baufinanzierungsplanung, damit Ihr Traum nicht nur erfüllt wird, sondern auch lange gelebt werden kann. Rufen Sie jetzt an und lassen sich kostenlos beraten: 033056 71777

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