Erbbaurecht – Immobilien Wiki

Das Erbbaurecht wird umgangssprachlich auch Erbpacht genannt, hat damit aber nichts zu tun, den dieser Begriff stammt aus dem landwirtschaftlichen Bereich und die Erbpacht ist in Deutschland verboten. Erbbaurecht bezieht sich auf den Umstand, dass ein Grundstückseigentümer einem anderen erlaubt, auf seinem Grundstück eine Immobilie zu errichten, dafür erhält er eine monatliche Zahlung (Erbbauzins). Erlischt das Erbbaurecht gehen die Gebäude auf dem Grundstück in den Besitz des Grundstücksbesitzer über.

Das Erbbaurecht wird meist über mehrere Jahrzehnte vereinbart, dennoch steht es im Widerspruch zum Ziel mit dem Bau einer Immobilie eine Altersvorsorge zu schaffen und etwas, was man später mal seinen Kindern vererben möchte. Die Erbbauzins liegt heutzutage unwesentlich niedriger, als der Zinssatz für einen abzuzahlenden Kredit, daher ist das Erbbaurecht nur in Einzelfällen zu empfehlen. Bei Erbbaurecht existieren zwei Grundbücher, ein Grundbuch für das Grundstück, eines für das Erbbaurecht. Anbieter des Erbbaurechts sind oft, Kirchen, Kommunen oder Stiftungen, die Ihr Grundvermögen erhalte, die meist großen Flächen dennoch baulich nutzbar machen möchten.

Autor: Michael Stolterfoht

Michael Stolterfoht ist seit 1988 Vermögensberater bei der DVAG. In der Zeit hat er viele Finanzierungen für den Hausbau und Hauskauf begleitet. Profitieren Sie von seiner Erfahrung und der nachhaltigen Baufinanzierungsplanung, damit Ihr Traum nicht nur erfüllt wird, sondern auch lange gelebt werden kann. Rufen Sie jetzt an und lassen sich kostenlos beraten: 033056 71777

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