Bonität – Immobilien Wiki

Die Bonität, also die Kreditwürdigkeit einer Person entscheidet auch beim Immobilienerwerb darüber, ob besagte Person den Immobilienkredit überhaupt bekommt und wieviel Zins er dafür aufwenden muss. Die Kreditwürdigkeit ist dabei von folgenden Faktoren abhängig:

Eigenkapitalhöhe

  • Höhe und Zuflusssicherheit des Einkommens
  • Bisherige Fähigkeit zur Kreditbedienung
  • Sicherheiten/Bürgen
  • Wertentwicklungsperspektive der zu erwerbenden Immobilie

Die Eigenkapitalhöhe

Hat eine Person für den Hauserwerb schon einen relativ hohen Betrag (Eigenkapital) angespart, so gilt
er bei der Bank als besonders kreditwürdig. Die Wahrsacheinlichkeit, dass er
einen günstigen Kredit erhält, ist dann hoch.

Die Höhe und Zuflusssicherheit des Einkommens

Ein Kreditnehmer mit einem hohen Einkommen hat ebenfalls eine gute Chance
einen Kredit zu günstigen Bedingungen zu erhalten. Die Bank geht schliesslich davon aus,
dass ein zahlungskräftiges Klientel ein Hypothekenkredit besser bedienen kann als etwa
ein Durchschnittsverdiener.
Aber auch die Zuflusssicherheit des Einkommens spielt eine Rolle. Unkündbare
Staatsbeamte und Staatsangestellte erhalten bei einem Kreditantrag bessere Kreditkonditionen, da
bei ihnen das Arbeitslosigkeitsrisiko gering ist.

Die bisherige Fähigkeit zur Kreditbedienung

Ebenfalls von Interesse bei der Bonitätsbestimmung ist die Frage, ob der Kreditnehmer
bisherigen Kreditverpflichtungen immer pünktlich nachgekommen ist oder nicht. Die
Bank wird deshalb bei der Schufa Informationen einholen, um diesen Punkt abzuklären.

Sicherheiten/Bürgen

Gute Aussichten auf einen zinsgünstigen Immobilienkredit haben auch Menschen, die
Sicherheiten oder einen zahlungskräftigen Bürgen vorweisen können. Kommt beim
Kreditnehmer beispielsweise in wenigen Jahren eine hohe Lebensversicherung zur
Auszahlung, oder besitzt er bereits eine andere werthaltige Immobilie, so wertet dies
die Bank als gute Sicherheiten.
Auch ein wohlhabender Verwandter als Bürge steigert die Aussichten auf
einen günstigen Immobilienkredit.Durch einen solchen Bürgen hat die Bank nämlich selbst
dann eine Garantie auf Rückzahlung des Immobilienkredites, wenn der eigentliche
Kreditnehmer zahlungsunfähig wird.

Die Wertentwicklungsperspektive der zu erwerbenden Immobilie

Ferner kann die Bonität auch dadurch gesteigert werden, dass die zu erwerbende
Immobilie ein gutes Wertsteigerungspotential und Verkehrswert hat. Dabei ist insbesondere von Bedeutung,
wie die Bank die Wertentwicklung von Immobilien in einer bestimmten Region einschätzt.
Gilt die Wertentwicklungspektive der zu erwerbende Immobilie als gut, zerstreut dies die
Furcht der Bank bei einer Zwangsversteigerung der Immobilie ihr Geld nicht zurück zu
erhalten. Dies erhöht in den Augen der Bank die Bonität des Kreditnehmers
ebenfalls.

Autor: Michael Stolterfoht

Michael Stolterfoht ist seit 1988 Vermögensberater bei der DVAG. In der Zeit hat er viele Finanzierungen für den Hausbau und Hauskauf begleitet. Profitieren Sie von seiner Erfahrung und der nachhaltigen Baufinanzierungsplanung, damit Ihr Traum nicht nur erfüllt wird, sondern auch lange gelebt werden kann. Rufen Sie jetzt an und lassen sich kostenlos beraten: 033056 71777

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